Das Ziel die Mittel und die Lösung

Wir beabsichtigen, die fundamentalen Notwendigkeiten und das Umweltbewusstsein der Menschheit wieder herzustellen durch die Auseinandersetzung mit den neuesten Erkenntnissen darüber, wer und was wir wirklich sind, gekoppelt mit der Erkenntnis wie Wissenschaft, Natur und Technologie (eher als Religion, Politik und Geld) den Schlüssel zu unserem persönlichen Wachstum halten, nicht nur als Individuen, sondern als ganze Zivilisation, sowohl strukturell als auch spirituell. Die zentrale Einsicht dieses Bewusstseins ist das Erkennen der allgegenwärtigen und symbiotischen Elemente der Naturgesetze und wie die Abstimmung auf diese Erkenntnisse als Grundlage unserer persönlichen und sozialen Institutionen fungiert. Das Leben auf der Erde kann und wird zu einem System werden, welches kontinuierlich auf eine positive Art und Weise wachsen wird, in dem negative soziale Konsequenzen wie soziale Schichten, Krieg, Vorurteile, elitäres Denken und Kriminalität konstant reduziert und im günstigsten Falle sogar ganz aus den menschlichen Verhaltensmustern verschwinden werden.

Diese Möglichkeit ist für die meisten Menschen natürlich nur schwer vorstellbar, da wir alle durch die Gesellschaft konditioniert wurden zu glauben, dass Verbrechen, Korruption und Unehrlichkeit "einfach dazu gehören" und dass es immer Menschen geben wird, die andere missbrauchen, verletzen und sie ausnutzen. Die Religionen sind die größten Verbreiter dieser Propaganda von "Wir und Die" oder "Gut und Böse", eine Mentalität die uns einen komplett falschen Eindruck vermittelt.

In Wirklichkeit leben wir in einer Gesellschaft, die Knappheit erzeugt. Die Konsequenz dieser Knappheit ist, dass die Menschen zu selbsterhaltenen Maßnahmen gezwungen sind, auch wenn das bedeutet zu lügen oder zu stehlen, um an sein Ziel zu kommen. Nach unseren Erkenntnissen ist Knappheit eine der grundlegendsten Ursachen für abweichendes menschliches Verhalten und führt außerdem zu vielen komplexen Neurosen. Bei einer Betrachtung der Statistiken über Drogenabhängigkeit, Verbrechens- und Haftstatistiken sieht man, dass Armut und ungünstige soziale Bedingungen zu den häufigsten Begleitumständen der Betroffenen gehören.

Menschen sind nicht gut oder schlecht... Sie flüchten vor den ewig wechselnden Lebenserfahrungen, welche sie beeinflussen. Der "Wert" eines Menschen (falls es so etwas überhaupt gibt) hängt direkt mit den Erziehungs-, und somit mit den Glaubensstrukturen zusammen, auf welche wir alle konditioniert werden.

Diese simple Realität wurde bislang auf das Äußerste übergangen, und primitiverweise glaubt der Mensch heutzutage, dass Wettbewerb, Gier und Korruption "feste" Bestandteile des menschlichen Verhaltens sind. Im Gegenzug benötigen wir Gefängnisse und eine Polizei, daraus wiederum folglich eine Hierarchie der differenzierten Kontrolle, um der Gesellschaft zu ermöglichen dieses "Fehlverhalten" zu handhaben. Dies ist völlig unlogisch und einfach falsch!

Letzten Endes muss man die Wurzel der Ursache angehen, um die Dinge fundamental zum Besseren zu verändern. Unser momentanes Gesellschaftssystem der "Bestrafung" ist unmodern, unmenschlich und unproduktiv. Wenn ein Serienkiller gefasst wird, schreien die Menschen auf und verlangen nach der Todesstrafe. Es sollte umgekehrt sein. Eine wahrhaft geistig gesunde Gesellschaft, welche versteht was wir sind und wie unsere Werte erschaffen wurden, würde sich dieses Individuums annehmen und nach dessen Beweggründe für sein gewalttätiges Verhalten suchen. Dieses Wissen würde dann an eine Forschungsabteilung weitergegeben werden, welche sich dem Auftreten solcher Zustände durch Bildung widmen würde.

Es ist an der Zeit das "Flickwerk" zu beenden. Es ist Zeit, mit einer neuen sozialen Herangehensweise zu beginnen, basierend auf unserem heutigen, ständig erweiterten Wissen. Traurigerweise basiert die heutige Gesellschaft überwiegend auf unmodernen, abergläubischen Verfügungen und Entschlossenheiten.

Auch ist es wichtig klar zu machen, dass es sich nicht um eine Utopie oder die ultimative Endlösung handelt. Alle Fakten deuten auf eine fortwährende Veränderung auf allen Ebenen hin. Andererseits sind es unsere persönlichen, täglichen Handlungen und Entscheidungen, welche die sozialen Systeme, die uns umgeben, formen und weiter fortführen. Trotzdem sind es paradoxerweise die Einflüsse unseres Umfeldes, welche unsere Perspektive und damit unsere Weltsicht prägen. Daher wird ein wirklicher Wechsel nicht nur durch eine Veränderung unseres persönlichen Verstehens und Entscheidens, sondern auch in gleichem Maße durch Veränderung der sozialen Strukturen, welche unser Verständnis und unsere Entscheidungen beeinflussen, möglich.

Die elitären Machtstrukturen werden langfristig durch traditionelle Proteste und politische Bewegungen nur geringfügig betroffen. Wir müssen diese Formen der "etablierten Rebellion" hinter uns lassen und uns eines viel mächtigeren Werkzeugs bedienen:
Wir werden aufhören das System zu unterstützen, während wir zur selben Zeit konstant Wissen, Frieden, Einheit und Mitgefühl befürworten und verbreiten werden. Wir können nicht "gegen das System kämpfen". Hass, Wut und die "Kriegsmentalität" haben als Weg zur Veränderung versagt, da sie sich der selben Mittel der korrupten, etablierten Machte bedienen, welche sie als Werkzeug zur Wahrung der Kontrolle einsetzen.

Die Verzerrung und Lähmung

Wenn wir verstehen dass sich alle auftauchenden Systeme konstant in einem Zustand der Evolution befinden, zusammen mit der Tatsache, dass wir alle in einfacher und tiefer symbiotischer Verbindung mit der Natur und zueinander stehen, wenn wir uns zu der Einsicht zwingen, dass unsere persönliche Integrität nur so hoch zu bewerten ist wie die Integrität der gesamten Gesellschaft, werden wir erkennen wie verdreht und verkehrt unsere sozialen Errungenschaften sind und wie das Festhalten an eben diesen die größte Ursache sozialer Instabilitäten in unserer Gesellschaft sind. Das Finanzsystem zum Beispiel wurde lange Zeit als positive Kraft in der Gesellschaft gerühmt, da es Ansporn und Fortschritt fordern würde. Tatsächlich aber wurde dieses Finanzsystem zu einem Vehikel für Isolation und totalitäre Kontrolle.

Es ist die ultimative Form des „Teile-und-Herrsche“-Prinzips, welches in seinem Kern die Annahmen trägt, dass wir 1. gegeneinander kämpfen müssen, um zu überleben, und dass 2. der Mensch eine Form von "Ansporn" benötigt, um irgendetwas Sinnvolles zu tun.

Bezüglich Nummer 1: (Wir müssen gegeneinander kämpfen, um zu überleben.) Diese Eigenschaft des "Wettbewerbs" innerhalb einer Gesellschaft führt garantiert immer zu Korruption auf allen Ebenen, da ihre Grundlage das "Wir-gegen-die"-Prinzip ist. Viele argumentieren, dass die freie Marktwirtschaft gut sei... Doch ist sie aufgrund schlechter Marktführung, Bevorzugung mancher und Verdrängung anderer im Kontext unserer modernen Welt einfach nur korrupt. Sie sagen, dass alles in Ordnung sei, so lange der freie Handel ungehindert florieren darf. Das ist falsch, denn was wir heute sehen IST der freie Handel in Aktion, mit all seinen Wettbewerbsvorteilen und seiner Korruption. Kein einziges Gesetz wird jemals Monopolstellungen, Ausbeutung der Arbeitnehmer, Umweltverschmutzung, Insider-Handel, geplante Alterung oder dergleichen verhindern... Denn genau diese Dinge sind es, die ein wettbewerbsorientiertes System mit Sicherheit produziert. Dieses System basiert schlicht auf Ausbeutung Anderer für Profit und nichts anderes!

Wir müssen anfangen, uns aus diesen unterdrückenden Idealen herauszubewegen, auf ein System hinarbeiten, das geschaffen wird, um den Menschen zu unterstützen, und ihn nicht dazu zwingt, zu kämpfen um zu überleben.

Bezüglich Nummer 2: (Der Mensch benötigt eine Form von Ansporn, um etwas Sinnvolles zu tun.) Dies ist einfach eine traurige und unglaublich negative Perspektive für den Menschen im Allgemeinen. Anzunehmen, dass eine Person "strukturell motiviert" oder gar gezwungen werden muss, um irgendetwas zu tun, ist einfach absurd. Erinnern Sie sich zurück als Sie noch ein Kind waren und noch nichts über Geld wussten. Sie spielten, waren neugierig und taten viele Dinge... Warum? Weil Sie es wollten. Wie dem auch sei, mit der Zeit werden dem Menschen die natürliche Neugier und Selbstmotivation durch unser System entrissen, und er wird gezwungen, sich in einem fast vordefinierten Arbeitsschema aufzuteilen und zu spezialisieren um in diesem System überleben zu können. Dies führt oft, aufgrund der erzwungenen Verpflichtung, im Gegenzug zu einer Rebellion im Inneren des Menschen, und so teilte man irgendwann "Arbeit" und "Freizeit". Die großen Befürworter des Finanzsystems (welche ja behaupten, dieses System brächte Ansporn) erkennen dies nicht und sprechen statt dessen von "Faulheit". In einer echten Gesellschaft würden die Menschen ihren natürlichen Neigungen folgen und würden arbeiten, um etwas für die Gesellschaft beizutragen, nicht weil sie dafür bezahlt werden, sondern weil sie ein größeres Verständnis dafür haben, dass ihr Beitrag der Gesellschaft genauso sehr nutzt wie ihnen selbst. Diesen nächsten, höheren Schritt der Bewusstmachung wollen wir vermitteln. Die Belohnung für deinen Beitrag an der Gesellschaft ist deren Wohlergehen, welches dein Wohlergehen im Gegenzug ebenfalls steigert.

Wenn man nun die Dinge in die richtige Perspektive rückt, ist es wichtig zu verstehen, dass unsere Welt momentan zweifellos von einer kleinen Gruppe dominanter Menschen in hohen Positionen der einflussreichsten Institutionen in Gesellschafts-, Wirtschafts- und Finanzwesen gesteuert wird. Das Establishment und die Regierungen sind untrennbar mit dem Einfluss und der Macht der großen Firmen und Banken verbunden. Deren Lebenselexir ist das Geld, welches tatsächlich nur eine Illusion ist und für die Gesellschaft nur wenig Relevanz hat, da es zu einem Werkzeug der Manipulation und Isolierung wurde, einhergehend mit einer sozialen Struktur, welche elitäres Denken, Verbrechen, Kriege und verschiedene soziale Schichten erschafft und fordert.

Gleichzeitig wird jedem Individuum beigebracht, dass "korrektes Verhalten" seinen Wert als Mensch definiert. Dieser Zustand des "Korrekt-Seins" ist direkt mit den vorherrschenden Werten der Gesellschaft selbst gekoppelt. Daher werden jene, die die Ansichten dieses sozialen Systeme akzeptieren und unterstützen als "normal" angesehen, während Menschen mit anderer Meinung als "abnormal" oder gar "subversiv" abgetan werden. Egal ob es das Dogma einer einhelligen sozialen Tradition" oder aber der Verbund zu einer weltweit etablierten Religion ist, die Grundlage ist immer die Selbe: intellektueller Materialismus.

Während wir erkennen, dass sich das Wissen und folglich unsere Institutionen immer weiter entwickeln, sehen wir, dass jedes Glaubenssystem, das behauptet "alles zu wissen" ohne Widerspruch zuzulassen, eine zum Scheitern verurteilte Perspektive darstellt. Die Religion, welche ihr Fundament im Glauben hat, ist die Königin der Verzerrung, da sie behauptet definitiv etwas über die komplexesten und am schwersten zu erfassenden Ursprünge der Menschheit zu wissen, was in diesem vielschichtigen Universum einfach unmöglich ist.

Daher ist es sehr wichtig zu erkennen, dass Menschen, darauf konditioniert diese statischen "Erkenntnisse" zu akzeptieren und somit fortzuführen, genauso gefährlich sind wie die Machtstrukturen des Establishments. Diese Menschen werden zu den"Selbsternannten Hütern des Status Quo". Dies kann man auf jedes System anwenden, speziell aber auf politische, finanzielle und religiöse Systeme. Da die Identität einer Person mit den Doktrinen eines Landes, einer Religion oder einer bestimmten Geschäftspolitik assoziiert wird, ist es für diese Person sehr schwer sich zu ändern, da ihre Identität untrennbar mit den Ideologien, welche ihr auferlegt wurden, zusammenhängt.

Daher setzen diese Menschen die Doktrin der Institutionen weiter fort, um so, wie sie selbst es sehen, ihre persönliche Integrität zu wahren.

Wir müssen diesen Kreislauf durchbrechen, da er unser Wachstum als Individuen und als Gesellschaft lähmt.

Die Wahrheit und der Übergang

Wenn wir erst einmal verstanden haben, dass die Integrität unserer persönlichen Existenzen direkt verbunden ist mit der Integrität der Erde, des Lebens und aller anderen Menschen, dann können wir den uns vorbestimmten Weg sehen. Wenn wir weiterhin erkennen, dass Technologie, Wissenschaft und letztlich die menschliche Kreativität die Weiterentwicklung unseres Lebens erschaffen, werden wir in der Lage sein unsere wahren Prioritäten für unser soziales und persönliches Wachstum und unseren Fortschritt zu sehen. Wir werden erkennen, dass Religion, Politik und das geld- beziehungsweise wettbewerbsgesteuerte Beschäftigungssystem veraltete Arten der Gesellschaftsführung sind und nun angesprochen und abgeschafft werden müssen. Unser Anliegen ist eine Sozialstruktur zu schaffen, welche ohne Geld oder Politik funktioniert, während der Aberglaube langsam eingeht und die Bildung wächst. Keine Person hat das Recht einer anderen zu sagen, woran sie zu glauben hat, da niemand wirklich alles wissen kann. Wenn wir mehr auf die natürlichen Prozesse des Lebens achten, können wir unser Leben nach der Natur ausrichten, und so wird unser Weg klarer.

Zum Beispiel sind viele Menschen besorgt wegen des Wachstums der Weltbevölkerung, während despotische Figuren wie Henry Kissinger propagieren, dass eine Art der "Reduktion" notwendig sei. Dies ist absolut beängstigend. Doch die Frage bleibt: Ist das Wachstum der Weltbevölkerung wirklich so schlimm? Die Antwort aus wissenschaftlicher Sicht ist, dass die Erde ein Vielfaches der momentanen Bevölkerung beherbergen könnte, würde man fortschrittliche Technologie für sie einspannen. 70% unseres Planeten bestehen aus Wasser, so wären Städte im Meer (eines von vielen Projekten Jaques Frescos) der nächste konsequente Schritt. Gleichzeitig wird eine fundierte Bildung über die Funktionen des Lebens und der Fortpflanzung für eine Abnahme der Geburtenrate sorgen, da die Menschen erkennen werden wie sie mit der Erde und ihrer "Kapazität" zusammenhängen.

Tatsächlich ist die einzig wahre "Regierung", die es überhaupt geben kann, die Erde und ihre Ressourcen, und von diesem Punkt an können alle Möglichkeiten bewertet werden. Daher ist eine intellektuelle Vereinigung aller Länder notwendig, da die wichtigste Information, die wir als Spezies haben können, eine hochgradig detaillierte Bewertung der Dinge ist, die wir auf diesem Planeten haben. Genauso wie wir einen Hektar Land und seine Rohstoffe untersuchen würden, um festzustellen was sich dort machen oder anbauen ließe, müssen wir unseren Planeten untersuchen, um zu sehen wie unsere Spezies ihre Möglichkeiten hinsichtlich der Ressourcen optimieren kann.

Natürlich werden viele über die oben stehenden Dinge nachdenken und sagen: "Wie können wir das überhaupt umsetzen mit all den verzerrten Wertevorstellungen, die um uns sind? Wie machen wir den ersten Schritt? Wie sollen wir den Übergang schaffen?" Das ist natürlich die schwerste Frage. Die Antwort: „Irgendwo müssen wir anfangen!" Es gibt viele Dinge die eine Einzelperson oder Gruppe tun kann, um dieser Vision Gestalt zu geben. Der wichtigste Schritt ist Bildung.

Am 15. März 2009, dem sogenannten "Z-Day", wird es einen weltweiten Aktionstag geben, um das Bewusstsein für diese soziologische Richtung zu erweitern. Wir hoffen auf regionale Meetings in so vielen Gemeinden, Städten, Ländern und Staaten wie möglich. Hier bei thezeitgeistmovement.com arbeiten wir daran, soviel Informationsmaterialien in so vielen Sprachen bereitzustellen wie möglich, versuchen aber gleichzeitig bei regionalen "Untergruppierungen" mitzuhelfen. Zu keinem Zeitpunkt werden wir um Geld bitten. Wir sind hier um zu helfen, da wir eine zentrale Wahrheit verstehen, welche schon seit langer Zeit verschollen war: Je mehr du gibst, desto mehr bekommst du zurück.

Vielen Dank für Deine Hilfe.

1. Verändere dich selbst

„Du musst die Veränderung sein die du in der Welt sehen willst.“

“Als Menschen liegt unsere Grösse nicht in dem wie wir die Welt erneuern können, das ist ein Mythos des Atomzeitalters, sondern in dem wir uns selber erneuern.“

Wenn man sich selbst verändert dann verändert man die Welt. Wenn du dein Denken veränderst dann veränderst du wie du reagierst und wie du handelst. So wird sich auch die Welt um dich herum verändern. Nicht nur weil du die Umwelt mit anderen Augen ansiehst, sondern weil die Veränderung dir ermöglicht Handlungen zu vollbringen die vorher nicht möglich waren, oder an die du nie gedacht hast, solange du in dem alten Verhaltensmuster steckst.

Wenn du die Welt um dich veränderst ohne dich selber zu verändern, dann bleibst du immer noch der selbe wenn du die Veränderungen erzielt hast. Du wirst immer noch die gleichen Fehler haben, wie Zorn, negatives Denken, den Hang zur Selbstzerstörung usw. Also wirst du in der neuen Situation nicht das finden was du dir erhofft hast, da du immer noch voll negativen Gedanken bist.

Ein Ortswechsel um die Problem zu entgehen wird dir nichts bringen, da die Probleme in dir mit dir gehen. Verändere dich selber zuerst, behebe deine charakterlichen Schwächen. Wenn du nicht willst das die Menschen egoistisch sind dann sei selber kein Egoist, wenn du Grosszügigkeit verlangst dann sei selber grosszügig, wenn du Toleranz erwartest dann sei selber tolerant.

2. Du hast die Kontrolle

“Niemand kann dir wehtun ohne deiner Zustimmung.”

Was du fühlst und wie du reagierst liegt immer an dir. Es gibt wohl die „übliche“ Art zu reagieren, aber du kannst deine eignen Gedanken, Reaktionen und Emotionen aussuchen. Man muss nicht negativ handeln, auch wenn es manchmal verständlich ist und spontan passiert. Niemand ausserhalb kann kontrollieren wie du fühlst und deshalb kannst du deine Gedanken zum Positiven wenden. Damit wird das Leben viel leichter und besser für dich.

3. Verzeihe und vergesse

“Die schwachen können nie verzeihen. Die Verzeihung ist ein Attribut der Starken.“

„Auge um Auge führt nur zur Erblindung der ganzen Welt.“

In dem man das Übel mit Übel bekämpft wird niemanden geholfen. Wie ich vorher geschrieben habe, man kann immer wählen wie man auf etwas reagiert. Realisiere, dass die Vergebung und das Loslassen der Vergangenheit dir und der Welt mehr gutes tut. Sich mit schlechter Erfahrung zu belasten hilft dir nicht weiter. Dadurch erfährt man nur mehr Leid und man behindert sich selber das richtige im Jetzt zu tun.

In dem man nicht vergibt, lässt man die Vergangenheit und Personen die dich verletzt haben deine Gefühle kontrollieren. In dem man vergibt befreit man sich von diesen Fesseln und man kann sich völlig auf das Neue und zum Beispiel auf den nächsten Punkt konzentrieren.

4. Wenn man nicht handelt kommt man nirgends wo hin

“Ein Gramm Handeln ist mehr wert als eine Tonne der Predigt.“

Ohne zu handeln wird sich wenig ändern. Nur handeln bedeutet innere Überwindung und ist schwer. Deshalb gehen die Menschen lieber her und predigen, wie Gandhi sagt, oder sie lesen und studieren nur, meinen damit kommt man vorwärts. Aber dadurch ändert sich nichts in der Realität. Deshalb, wenn man etwas erreichen will, sich selber und die Welt verbessern will, muss man handeln. Wissen alleine genügt nicht, man muss was tun und das Wissen in Aktionen umwandeln.

5. Lebe in diesen Augenblick

„Ich will die Zukunft nicht voraussehen. Ich bin damit beschäftigt die Gegenwart zu bewältigen. Gott hat mir keine Kontrolle über den nächsten Moment gegeben.“

Der beste Weg den inneren Widerstand zu überwinden welches uns oft von Handlungen abbringt ist in der Gegenwart zu bleiben und sie zu akzeptieren. Es macht keine Sinn sich über die nächsten Momente zu sorgen die man nicht kontrollieren kann. In dem man sich die negativen Konsequenzen der Zukunft vorstellt, die wiederum auf vergangenes Versagen beruhen, verliert man die Kraft zu handeln. Deshalb ist es leichter wenn man sich auf den Augenblick konzentriert und dort sein bestes gibt.

6. Jeder ist ein Mensch

“Ich behaupte ein einfaches Individuum zu sein und Fehler mache wie jeder andere Sterbliche auch. Ich habe genug Bescheidenheit um meine Fehler zuzugeben und meine Schritte zu überdenken.“

„Es ist nicht weise zu sicher über seine eigene Weisheit zu sein. Es ist gesund daran erinnert zu werden, dass die Starken schwach werden und die Weisen sich irren.“

Es ist wichtig immer daran zu denken, jeder ist nur ein Mensch, egal wer er ist. Man darf aus Menschen keinen Mythos machen, auch wenn sie aussergewöhnliches geschaffen haben. Dadurch fühlt man sich klein und meint nie etwas ähnliches erreichen zu können. Wir sind alle nur Menschen die durchaus Fehler machen. Andere an zu hohen Massstäben messen wird nur unnötige Konflikte in einem selber auslösen. Sich selber über eigene begangene Fehler zu bestrafen ist auch nutzlos. Stattdessen soll man in Klarheit sehen was man falsch gemacht hat und von seinen Fehlern lernen und es wieder versuchen.

7. Sei beharrlich

“Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich, dann gewinnst du.”

Sei beharrlich. Mit der Zeit wird die Opposition um dich verschwinden. Aber auch der innere Widerstand und die Tendenz der Selbstbehinderung die einen zurückhalten und dort bleiben lassen wo man ist werden schwächer werden. Finde heraus was du wirklich am liebsten machst, dann findet man auch die Motivation um immer weiter zu gehen.

Einer der Gründe warum Gandhi mit seiner Methode der Gewaltlosigkeit so erfolgreich war, weil er und seine Anhänger so beharrlich waren. Sie haben nie aufgegeben.

Erfolg oder Sieg wird selten so schnell passieren wie man es sich wünscht. Der Grund warum viele Menschen nicht das erreichen was sie wollen ist einfach deshalb weil sie zu früh aufgeben. Die Zeit die sie meinen notwendig ist um das Ziel zu erreichen ist meistens geringer als in der Wirklichkeit. Dieser falsche Glaube kommt aus der Welt in der wir leben, in der uns erzählt wird es gibt die schnelle Lösung, die Wunderpille für alles, einfach schlucken und sofort ist die gewünschte Wirkung da. Diese Einstellung ist der Grund für viele Probleme. Nur durch Beharrlichkeit und Geduld erreicht man Resultate und mit einer guten Portion Humor wird man auch die grössten Hindernisse überwinden und schwersten Zeiten überstehen.

8. Sehe das Gute in den Menschen und hilf ihnen

“Ich suche nur die guten Qualitäten in Menschen. Da ich selber nicht fehlerlos bin suche ich nicht die Fehler bei anderen.“

“Der Mensch wird grossartig in dem Masse wie er für das Wohlergehen seiner Mitmenschen agiert.”

“Ich meine Führung wurde zu einer Zeit mit Kraft gleichgesetzt; aber Heute bedeutet es wie man mit den Menschen auskommt.”

Die meisten Menschen haben etwas gutes in sich und Sachen die nicht so gut sind. Man kann wählen auf was man sich konzentriert und wenn man das Gute wählt dann ist es nützlicher. Dadurch wird das Leben leichter und Beziehungen angenehmer und positiv. Wenn man das Gute in den Menschen sieht dann ist es leichter sich zu motivieren für sie da zu sein und ihnen zu dienen. In dem man mehr gibt als man nimmt bekommt man auch vieles zurück. Den Menschen denen man hilft werden wiederum eher anderen helfen und so werden alle zusammen eine Spirale nach oben an positiven Veränderungen bewirken, die wächst und stärker wird. In dem man seine soziale Kompetenz stärk, hat man mehr Einfluss auf seine Mitmenschen und kann noch mehr bewirken.

9. Sei einheitlich, authentisch, sei du selber

“Glücklich sein ist wenn was du denkst, sagst und was du tust in Harmonie ist.”

“Ziele immer auf eine völlige Harmonie deiner Gedanken, Worte und Taten. Versuche deine Gedanken zu reinigen und alles wird gut.”

Der beste Weg seine soziale Kompetenz zu verbessern ist wenn man einheitlich handelt und es authentisch kommuniziert. Die Mitmenschen schätzen eine Person die echt wirkt. Wenn die Gedanken, die Sprache und die Handlungen übereinstimmen dann fühlt man sich sicherer und besser, man kann selbstbewusster auftreten und fühlt sich gut dabei.

Diese Harmonie wird im Ton der Stimme und in der Körpersprache übertragen und bei den Menschen sofort registriert. Deine Botschaft wird dadurch besser ankommen, sie werden zuhören was man sagt. Falschheit, eine aufgesetzte Fassade, Widersprüche zwischen dem was man ausspricht und tut, merkt man sofort und man wird unglaubwürdig und nicht akzeptiert.

10. Wachse und entwickle dich weiter

„Kontinuierliche Entwicklung ist das Gesetz des Lebens und Menschen die immer versuchen ihre Glaubenssätze zu erhalten um dadurch konstant zu wirken manövrieren sich in eine falsche Position.“

Man kann immer seine Fähigkeiten verbessern und seine Beurteilung neu überdenken. So erreicht man ein besseres Verständnis über sich selber und der Welt. Es macht keinen Sinn an Meinungen festzuhalten nur um konstant zu wirken, wenn man innerlich weiss es ist mittlerweile falsch und man steht im Abseits. Sich ständig zu entwickeln und zu wachsen ist der richtige Weg, denn damit wird man glücklicher und auch nützlicher für seine Mitmenschen.