TIERLIEBE - KEINE MENSCHENLIEBE ?

Oft hört man den Vorwurf man solle zuerst an die Menschen denken bevor man Tieren helfen will. Ich meine: man hat nicht ein Herz für Tiere und eines für Menschen. Entweder man hat ein Herz oder man hat keines.

Gigantische Landflächen sind weltweit Jahr für Jahr notwendig, um all das Getreide anzubauen, das dann an Milliarden Tiere verfüttert wird, die man für Nahrung aufzieht. In den USA z.B. werden von all den landwirtschaftlichen Flächen fast 80 Prozent auf die eine oder andere Art benutzt, um Tiere aufzuziehen - das ist fast die Hälfte der gesamten Landmasse. Das Land wird benutzt, um Getreide als Futter für die Tiere anzubauen und Weideflächen für sie zu schaffen.

Milliarden Tiere aufzuziehen stellt eine riesige Belastung für das Land dar. Die für die Fleischerzeugung genutzten Flächen wechseln rasch von fruchtbarem Boden zu leblosen Wüsten. Um die verlorenen Flächen zu ersetzen, werden Regenwälder abgeholzt oder gerodet. Weil immer mehr Land überall auf der Welt auf irreparable Weise durch die Fleischindustrie zerstört wird, ist das wenige verbleibende und kultivierbare Land immer weniger im Stande, genug Getreide hervorzubringen, um die immer größer werdende Weltbevölkerung zu ernähren.

 

Zusätzlich zur Verschwendung von Ressourcen, trägt die Erzeugung von Fleisch und anderen tierischen Produkten auch noch auf eine andere heimtückische Weise zum Welthunger bei. Da die Zucht von Tieren eine wachsende Nachfrage nach Getreide verursacht, ist die Tierwirtschaft verantwortlich für Bodenerosion, Verlust an Mutterboden und Entwaldung. Wenn wir unsere Abhängigkeit vom Fleisch reduzieren, verringern wir damit auch die Nachfrage nach kultivierbarem Land und schützen so den Boden vor Raubbau.

 

Getreide zu produzieren, das dann an "Nutz"-tiere verfüttert wird, verbraucht Unmengen an Wasser. Man benötigt weniger als 1.400 Liter Wasser pro Tag, um die Nahrung für einen veganen Menschen zu produzieren, aber mehr als 20.000 Liter - also über das 12-fache - um die Nahrung für einen Fleischesser herzustellen. Man spart mehr Wasser, wenn man auf ein Pfund Rindfleisch verzichtet, als wenn man ein ganzes Jahr lang aufs Duschen verzichten würde.

Es erstaunt daher nicht, dass Nahrung für einen Veganer auf weniger als 700 m² Land produziert werden kann, während man über 13.000m² Land benötigt, um die Nahrung für einen Fleischesser zu erzeugen. Wenn man all das kultivierbare Land auf der Erde gleichmäßig aufteilen würde, würde jeder Mensch 2.700 m² erhalten - mehr als genug, um sich vegetarisch zu ernähren, aber nicht annähernd genug zum Erhalt eines Fleischessers.

Dr. W. Bello, Direktor des Institute for Food and Development Policy, stimmt zu, dass das Züchten von Tieren für Fleisch eine Ressourcenverschwendung ist: "… Fast-Food Ernährung und die Gewohnheit des Fleischverzehrs unter den Reichen auf dem Planeten unterstützen ein globales Nahrungssystem, das Nahrungsmittelressourcen von den Hungernden abzieht." Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger, die sich mit dem Problem des Welthungers näher befasst haben, sind sich einig, dass wir über reichlich Ressourcen zur Ernährung von Veganern verfügen, aber nicht annährend genug, um unsere Fleischsucht zu befriedigen.

 

Der durchschnittliche Erwachsene verbrennt etwa 2.000 Kalorien pro Tag im alltäglichen Leben. Wir verwenden praktisch alle Kalorien, die wir verzehren, nur dafür, uns zu bewegen, zu atmen und den alltäglichen Aufgaben nachzugehen. Dasselbe gilt für gezüchtete Tiere. Von jedem Kilogramm Futter, das an sie verfüttert wird, wird nur ein Bruchteil der Kalorien in Form von essbarem Fleisch angesetzt. Darum sagt die Compassion in World Farming ganz richtig: "Man benötigt bis zu 16 kg Getreide, um nur 1 kg Fleisch zu produzieren."

 

Je mehr Fleisch wir essen, desto weniger Menschen können wir ernähren. Wachsende Fleischerträge können nur erzielt werden, indem mehr Tieren mehr Getreide verfüttert wird, was zu einem Konkurrenzkampf um Getreide zwischen der zunehmenden Zahl an Fleischessern und den Armen dieser Welt führt. Wenn jeder auf der Erde 25 Prozent seiner Kalorien aus tierischen Produkten bezieht, können nur 3,2 Milliarden Menschen ernährt werden.

Senkt man diese Zahl auf 15 Prozent, können 4,2 Milliarden ernährt werden. Würden alle vegan leben, gäbe es mehr als genug Nahrung für die gesamte Weltbevölkerung - mehr als 6,3 Milliarden Menschen. Das WorldWatch Institute bringt dies perfekt auf den Punkt: "Fleischverzehr ist ein ineffizienter Nutzen des Getreides-das Getreide wird effizienter genutzt, wenn die Menschen es verzehren. Ein ständiges Ansteigen der Fleischerträge hängt davon ab, ob Tieren Getreide gefüttert wird, was zu einem Konkurrenzkampf um Getreide zwischen der zunehmenden Zahl an Fleischessern und den Armen dieser Welt führt."

 

Der Konsum tierischer Nahrungsmittel hat nichts mit Wohlstand oder Lebensqualität zu tun. Es ist vielmehr eine erlernte Angewohnheit, mit der zu brechen für viele Menschen nicht notwendig erscheint, weil die Politik die Produktion von tierischen Lebensmitteln auf unterschiedlichstem Wege bewirbt und subventioniert.

Ob als direkte Finanzhilfe, Exportsubvention oder schlicht als staatliche Propaganda. Das Landwirtschaftsministerium propagiert „Marktöffnung für deutsches Geflügel- und Rindfleisch“, setzt sich für „deutsches Grillsteak und Bratwürste aus deutschem Schweinefleisch“ für die Fußball-WM in Südafrika ein und initiiert in Nordrhein-Westfalen das 'Modellvorhaben Schulmilch', „um den Absatz von Milch zu erhöhen“, wie es wörtlich aus dem Ministerium heißt.

 

Quelle: http://www.welthungerdemo.de/inhalt/thema_hunger.html

 

Ist der Mensch ein Fleischfresser, Pflanzenfresser oder Allesfresser?

 

Raubtiere als Fleischfresser haben wesentlich mehr Salzsäure im Magen als Menschen, um das Fleisch zu zersetzen. Ihr Darm ist im Vergleich zum Menschen sehr kurz, damit der Fleischabfall schnell ausgeschieden wird. Raubtiere haben Reißzähne, aber keine Mahlzähne, um Pflanzen zu zerkleinern. Pflanzenfresser haben einen viel längeren Darm und zum Teil auch mehrere Mägen, nur Grünzeug ist eben nicht so energiereich. Der Mensch ist von seiner natürlichen Anlage und Anatomie ein Frucht- und Knollenfresser, also mehr ein Pflanzenfresser, auch wenn er als Allesfresser auch Fleisch verdauen kann. In der Steinzeit war es auch erfolgreicher, Obst und Knollen zu sammeln. Das Jagdglück war nur selten erfolgreich. Eine artgerechte Ernährung ist mehr pflanzlicher Natur, so sind wir von der Natur her programmiert. Je nach Jagdglück einmal die Woche Fleisch reicht, wenn man nicht zum Vegetarier werden will, was übrigens immer mehr Menschen tun, weil es ihnen dann einfach besser geht.

Abgesehen von ethischen Aspekten ist Vegetarismus auch für die Gesundheit des Menschen sehr von Vorteil. Man nimmt weniger Schadstoffe auf, und der gesammte Verdauungstrakt weiß es auch sehr zu schätzen.

 

Die Bezeichnung Vegetarier steht im normalen Sprachgebrauch für das Auslassen von Fleisch im Speiseplan. Die Speziellen Bezeichnungen lacto-, ovo- Vegetarier stehen dafür das man diese Produkte noch zu sich nimmt.

 

Von zeitweisem oder gelegentlichem Fleischkonsum unterbrochener Vegetarismus wird als Teilzeitvegetarismus oder Flexitarismus charakterisiert.

 

Lässt man alle tierischen Produkte weg ist man reiner Vegetarier, das wird aber im Normalfall als Vegan bezeichnet.

Allerdings beinhaltet der Begriff Vegan, dass man gnerell alle Produkte meidet zu deren Herstellung Tiere, oder tierische Produkte, herangezogen werden. Das vermeiden von Honig und allen anderen tierischen Erzeugnissen ist selbstverständlich, aber auch bei der Kleidung wird darauf geachtet nichts tierisches zu konsumieren (Leder, u.U. Wolle, etc..). Und desweiteren wird auch darauf geachtet das bei der Herstellung der verwendeten Produkte keine Tiere zu schaden kommen (z.B.Tierversuche bei Hygiene- und Kosmetikartikeln)

 

Einen genaueren Einblick in die Vegane Lebensweise erhält man im Forum vegan.at

Das vegetarisch-vegane Manifest

Kulturelle Entwicklung

1) In der Menschheitsgeschichte gibt es eine Entwicklung hin zu Zivilisation, Kultur und Moral: Ächtung von Selbstjustiz, Folter und Vergewaltigung, die Bestrebung, den Krieg als Konfliktlösungsmittel abzuschaffen usw.

Ein wichtiger Motor dieser kulturellen Evolution ist der technische Fortschritt. So hat uns etwa erst die Vervielfachung der Zerstörungskraft unserer Waffen vollends verdeutlicht, daß Krieg etwas zu Überwindendes ist. "Im Grunde" war Kriegführen wahrscheinlich schon immer irgendwie "falsch" und "unreif", aber erst die technische Vervollkommnung unserer Waffen hat uns dies so richtig bewußt gemacht.

2) Parallel zu dieser Zivilisierung und Kultivierung im Umgang mit Menschen vollzieht sich, zeitlich versetzt, auch eine Sensibilisierung im Hinblick auf unseren Umgang mit Tieren. Und auch hier spielt der technische Fortschritt eine wichtige Rolle: Das Essen von Tieren wurde zwar seit jeher als moralisch problematisch betrachtet, aber erst die optimierte und industrialisierte Tötung von Tieren verdeutlicht die Erkenntnis, daß hier etwas grundsätzlich völlig falsch läuft ­ zumal wir, ebenfalls dank technischer Entwicklungen, auf das Fleischessen ja in keiner Weise mehr angewiesen sind.

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Interview mit US-Autor Jonathan Safran Foer

Es überrascht Leute immer, dass ich den Geschmack von Fleisch wirklich liebe. Ich bin noch nicht mal ein ausgeprägter Tierfreund, ich betrachte die ganze Problematik der industrialisierten Fleischproduktion von der Warte eines durchschnittlichen Menschen aus. Und ich finde sie, nach allem, was ich darüber erfahren habe, inakzeptabel. Man muss weder spezielle Überzeugungen teilen noch besonders hohe Ansprüche an Tierschutz, Umweltschutz oder Gesundheit haben, um zu dieser Überzeugung zu gelangen. Jeder durchschnittliche Mensch wäre entsetzt.

 

Artikel Vegetarier

 

GRUNDRECHT LEBEN

GO VEGAN

BLOGS

Shopping Guide für Vegane Konsumgüter

Veganer sind die wahren Vegetarier.

Die englische Wortneuschöpfung VEGAN wurde aus VEGetariAN gebildet, um sich notwendigerweise von Schein-Vegetariern zu distanzieren. Denn ovo/lacto-"Vegetarier" sind wider besseren Wissens Auftragsmörder: http://vegetarier-sind-moerder.de/pix Sind uns Milch-Produkte zuträglich? eher nicht: http://milchlos.de/milos_0700.htm Stehen uns Erwachsenen überhaupt die Milch zu? ..wohl nicht: https://www.facebook.com/groups/160508240649555?view=permalink&id=221002957933416 ...und es gibt noch weitere Argumente, vegetarisch (=vegan!) zu leben: https://facebook.com/video/video.php?v=129166640476860

 

 

Es gibt eine große Auswahl an Rezepten (Vegetarisch & Rohkost):

 

zahlreiche Anleitungen als Video:

 

Muskel-Aufbau:

 

weitere Links zu Rohkost: http://diealternativen.de/links.htm#Rohkost

 

  •  die Vielfalt in Bildern - Lasst euch das Wasser im Munde zusammen laufen:

 

raw vegan dishes:

https://facebook.com/media/set/?set=a.1071764957784.2012145.1335932075

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