Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden.
Der Schütze sieht das Ziel auf dem Pfad der Unendlichkeit,
und Er spannt euch mit Seiner Macht, damit seine Pfeile schnell und weit fliegen.
Laßt euren Bogen von der Hand des Schützen auf Freude gerichtet sein;
Denn so wie Er den Pfeil liebt, der fliegt, so liebt er auch den Bogen, der fest ist.

 

Khalil Gibran, arabischer Dichter, 1883-1931

Kindertagesstätten:

Die Enteignung der Familie

 Kinder sind Staatseigentum! Was wie eine sozialistische Parole klingt, hat sich längst in vielen bürgerlichen Politikerköpfen eingenistet. Also baut man Kindertagesstätten, wo die Kleinen statt Bindung Bildung erhalten – ab dem Alter von sechs Monaten! Und dies, obwohl jene Länder, die schon vor Jahrzehnten ihre Kleinstkinder in Krippen steckten, erkannt haben, dass nichts das kleine Kind so kaputt macht wie die Entfremdung von der Mutter.

Entwurzelung

 

Wenn ein Kind kritisiert wird,
lernt es zu verurteilen.


Wenn ein Kind angefeindet wird,
lernt es zu kämpfen.

 

Wenn ein Kind verspottet wird,
lernt es schüchtern zu sein.

 

Wenn ein Kind beschämt wird,
lernt es sich schuldig zu fühlen.

 

Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird,
lernt es geduldig zu sein.

 

Wenn ein Kind ermutigt wird,
lernt es, sich selbst zu vertrauen.

 

Wenn ein Kind gelobt wird,
lernt es, sich selbst zu schätzen.

 

Wenn ein Kind gerecht behandelt wird,
lernt es, gerecht zu sein.

 

Wenn ein Kind geborgen lebt,
lernt es zu vertrauen.

 

Wenn ein Kind anerkannt wird,
lernt es, sich selbst zu mögen.

 

Wenn ein Kind in Freundschaft
angenommen wird,
lernt es, in der Welt Liebe zu finden.

tibetische Weisheit

BILDUNG

"Der Nationalsozialismus wäre ohne staatliches Schulmonopol gar nicht denkbar gewesen."
Klaus Schmitz in Geschichte der Schule

 

"Die einzige Zeit in der meine Ausbildung unterbrochen wurde, war meine Schulzeit."

 

George Bernard Shaw

 

http://www.grundschulmarkt.de/zitate.htm

An vielen schlechten Noten ist der Lehrer schuld!

verfasst von einem Lehrer für Chemie und Biologie

Gute Schüler ruinierten ihre Karriere  - bayrisches Aussiebsystem missachtet, dafür Strafversetzt

Schramm dazu ab min. 4:50

Erziehung

Kinder-Alarm

Wir möchten über die weltweiten Missstände informieren, die die Kinder dieser Welt betreffen. Kinder sind nicht nur die Zukunft, sie sind die kleinen Menschen, die wir großen Menschen zu beschützen haben. Wir tragen für sie die Verantwortung. Sie sind auf den Schutz und das Wohlwollen der Erwachsenen angewiesen. Diese kleinen Wesen können zunächst nichts ohne uns.

Gewalt gegen Kinder

Die 10 Gebote des Kindes...

... an seine Eltern

1. Meine Hände sind klein; erwartet daher keine Perfektion, wenn ich mein Bett mache, wenn ich zeichne oder einen Ball schieße. Meine Beine sind kurz, lauft daher etwas langsam, damit ich hinterherkomme. 

 

2. Meine Augen haben die Welt noch nicht so gesehen wie ihr; lasst sie mich selbst entdecken, wohlbehütet, aber auch ohne überflüssige Verbote.

 

3. Es gibt zu Hause immer viel zu tun, aber ich bin nur einige Jahre lang klein. Nehmt euch die Zeit, mir die Dinge zu erklären, mit Geduld und gutem Willen. Diese Welt scheint so wunderbar zu sein!

 

4. Ich bin so verletzlich, auch wenn ich es nicht zeige. Geht auf meine Bedürfnisse ein und auf das, was ich fühle. Macht euch nicht ständig über mich lustig. Behandelt mich so, wie ihr behandelt werden wollt oder besser noch, wie ihr hättet behandeln werden wollen, als ihr so alt wart wie ich.

 

5. Ich bin ein Geschenk der Natur; bitte behandelt mich auch so. Ich bin für mein Handeln verantwortlich, aber ich folge nun mal eurem Beispiel und den Regeln, die ihr - liebevoll - mit mir vereinbart. 

 

6. Ich brauche eure ermutigenden Worte, um groß zu werden. Verpackt eure Kritik in sanfte Worte. Und vergesst nicht: Ihr dürft das kritisieren, was ich tue, aber bitte kritisiert nicht mich.

 

7. Gesteht mir das Recht zu, meine Entscheidungen alleine zu treffen. Erlaubt es mir, zu scheitern, damit ich aus meinen Fehlern lernen kann. Auf diese Weise werde ich später in der Lage sein, die Lebensentscheidungen zu treffen, die ich treffen muss.

 

8. Hört bitte auf, mich zu vergleichen. Ich bin einzigartig. Wenn ihr zu hohe Ansprüche an mich stellt, fühle ich mich ihnen nicht gewachsen und das zehrt an meinem Selbstvertrauen. Ich weiß, es ist schwierig, aber vergleicht mich nicht mit meinen Geschwistern.

 

9. Habt keine Angst, auch mal ein Wochenende ohne mich wegzufahren. Auch Kinder brauchen schon mal Urlaub ohne Eltern - ebenso wie Eltern auch mal Urlaub ohne Kinder brauchen. Auf diese Weise zeigt ihr uns, wie stark eure Partnerschaft ist und wie sehr ihr euch liebt.

 

10. Zeigt mir, wie ich mich entspannen kann:

mit Hilfe der Meditation oder des Gebetes. Gebt mir ein Beispiel, indem auch ihr euch auf euch besinnt. Auch ich brauche eine innere Dimension.

 

Text eines unbekannten Autors

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„Etwas nicht zu wissen, ist nicht schlimm. Wichtig ist zu wissen, dass man danach suchen kann."

Samuel Johnson

 

„Ein Kind, das Anerkennung erfährt, lernt sich zu akzeptieren.“

  Dorothy Nolte

 

„Ich höre und vergesse. Ich sehe und behalte. Ich handle und verstehe".

 Chinesische Weisheit