Suche keine Sicherheit. Suche keine Ratschläge, wie du dein Leben führen sollst.


Die Leute kommen zu mir und sagen: "Osho, sag uns, wie wir leben sollen."

Ihr seid gar nicht intererssiert das Leben zu erfahren - ihr wollt lieber festgelegte Strukturen haben.

 

Ihr seid eher daran interessiert, das Leben abzutöten, als es zu leben! Ihr wollt, dass man euch Disziplinen vorschreibt - und natürlich gibt es überall auf der Welt Priester und Politiker, die dazu bereit sind und geradezu darauf warten. Geht zu ihnen, sie werden euch gerne Disziplin vorschreiben. Sie genießen die Macht, die man daraus gewinnt, dass man anderen seine eigenen Vorstellungen aufdrängt.

 

Dafür bin ich nicht hier. Ich bin hier, um euch zu helfen, dass ihr frei werdet, dann bin ich selbst inbegriffen. Ich bin hier, um euch zu helfen, dass ihr auch von mir frei werdet.

 

- OSHO

Ein alter Meister hatte sich entschieden, nicht mehr zu kämpfen.

 

Trotzdem wurde er von einem jungen Krieger herausgefordert. Der Meister saß nur da und reagierte nicht.

Daraufhin versuchte der Krieger, ihn zu provozieren. Er beleidigte ihn und seine Vorfahren aufs Heftigste. Geduldig ertrug der Meister die Beschimpfungen; schließlich entfernte sich der Krieger frustriert.

 

Die Schüler des Meisters konnten nicht verstehen, dass er sich nicht gewehrt hatte; sie schämten sich seiner sogar.

 

Daraufhin fragte der Meister: "Wenn euch jemand ein Geschenk machen will, und ihr nehmt es nicht an, wem gehört es dann?" Die Schüler antworteten: "Natürlich immer noch demjenigen, der es verschenken wollte." Der Meister fuhr fort: "So ist es auch mit Neid, Ärger, Angst, Sorgen, Wut und Hass. Wenn wir sie nicht annehmen, bleiben sie bei dem anderen."

Ein junger Mann reiste durch Polen und besuchte einen Rabbi, der für seine große Weisheit berühmt war.

Dieser Rabbi lebte in einer bescheidenen Hütte, die nur aus einem einzigen Raum bestand. Außer vielen Büchern, einem Tisch und einer Bank besaß er keine weiteren Möbel.

Der junge Mann fragte: „Sag, Rabbi, wo sind deine Möbel?“

„Wo sind denn deine?“, fragte der Rabbi zurück.

„Meine?“, fragte der junge Mann überrascht. „Aber ich bin doch nur auf der Durchreise!“

„Ich auch“, antwortete der Rabbi, „ich auch.“

 

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Vor langer Zeit kam ein Reiter an einem Steinbruch vorbei.

Er sah einen Arbeiter, der Steine klopfte, hielt sein Pferd an und fragte ihn: „Was machst Du da?“

„Siehst Du das nicht? Ich klopfe Steine!“ antwortete der Mann etwas irritiert.

Der Reiter ging weiter, und er traf einen anderen Mann, der im Steinbruch arbeitete. Er fragte wieder: „Was machst Du da?“

Der Mann sagte: „Ich verdiene mir mein täglich Brot.“

Als der Reiter gerade den Steinbruch verlassen wollte, sah er einen Mann, der sang, während er die Steine klopfte. Überrascht und neugierig ging er zu ihm hin und fragte: „Was machst Du da?“

Der Mann hob den Kopf und sagte: „Ich baue an einer Kathedrale.“

 

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Die drei Siebe des Weisen

Zum weisen Sokrates kam einer gelaufen und sagte: "Höre, Sokrates, das muß ich dir erzählen!"
"Halte ein!" unterbracht ihn der Weise, "hast du das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe gesiebt?"
"Drei Siebe?", fragte der andere voller Verwunderung.
"Ja, guter Freund! Laß sehen, ob das, was du mir sagen willst, durch die drei Siebe hindurchgeht:
Das erste ist die Wahrheit. Hast du alles, was du mir erzählen willst, geprüft, ob es wahr ist?"
"Nein, ich hörte es erzählen und..."
"So, so! Aber sicher hast du es im zweiten Sieb geprüft.
Es ist das Sieb der Güte. Ist das, was du mir erzählen willst gut?"
Zögernd sagte der andere: "Nein, im Gegenteil..."
"Hm", unterbrach ihn der Weise, "so laßt uns auch das dritte Sieb noch anwenden.
Ist es notwendig, daß du mir das erzählst?"
"Notwendig nun gerade nicht..."
"Also, sagte lächelnd der Weise, "wenn es weder wahr noch gut noch notwendig ist,
so laß es begraben sein und belaste dich und mich nicht damit."

Kommt ein Mann in eine Buchhandlung und fragt nach einem Buch, in dem die ganze Wahrheit steht. Der Händler weist auf die Ausstellung: »Das ist ein sehr wahres Buch, Preis DM 20,-«
Der Kunde fragt, ob es denn auch ein Werk gebe, das noch mehr Wahrheit enthielte, worauf ein Exemplar unter der Theke hervorkommt: »Dieses Buch enthält sehr viel Wahrheit, Preis DM 100,-!«
Der Mann ist interessiert, fragt aber weiter: »Gibt es denn nicht ein Buch, in dem die GANZE Wahrheit steht?«
»Aha, Sie wollen es also ganz genau wissen! Folgen Sie mir!« Im Keller angekommen, öffnet der Händler eine verstaubte Truhe und weist auf den geheimnisvoll anmutenden Inhalt: »Dieses Buch enthält die GANZE Wahrheit!«
Ehrfürchtig fragt der Interessierte: »Was kostet es?«
Der Buchhändler antwortet mit bedeutungsvoller Stimme: »Dieses Buch hat den höchsten Preis von allen!« - »Wieviel?« - »Es kostet Sie kein Geld, aber dafür alle Ihre Gewohnheiten, es kostet Sie Ihr bequemes Leben, es kostet Sie den Weg, den Sie bisher gehen, nichts wird so sein, wie es vorher war, sie werden alles aufgeben und hinter sich lassen müssen!«

Die Geschichte vom Kampf zwischen den beiden Wölfen


… aus dem Buch „Die 5 Geheimnisse, die Sie entdecken sollten, bevor Sie sterben.“

Die Navajo-Indianer erzählen sich eine wunderbare Geschichte. Ein alter Mann aus dem Stamm sprach zu seinem Enkel: „Manchmal hab ich das Gefühl, dass in mir ein Kampf tobt- ein Kampf zwischen den zwei Wölfen. Der eine Wolf ist böse. Er ist der Wolf des Zorns und Neids, der Sorgen, des Vorwurfs, der Gier und Arroganz, des Selbstmitleids, der Schuld, der Ablehnung, der Minderwertigkeit oder Überlegenheit; der Angst vor der Heilwerdung von Körper und Seele, vor dem Erfolg und davor, dass das, was die anderen gesagt haben, wahr sein könnte; der Angst, in den Mokassins eines anderen zu laufen, um nicht mit seinen Augen sehen  und seinem Herzen fühlen zu müssen, wie sich die Wirklichkeit aus seiner Sicht darstellt, so dass ich an hohlen Ausreden festhalten kann, die ich im Inneren längst als falsch erkannt habe.  

Der andere Wolf ist gut. Er ist der Wolf der Freude, des Friedens, der Liebe und Hoffnung, der Gelassenheit, Bescheidenheit und Güte, des Mitgefühls für jene, die mir geholfen haben, wenngleich ihre Bemühungen nicht immer perfekt waren, der Bereitschaft, mir selbst und anderen zu vergeben und zu erkennen, dass ich mein Schicksal selbst in die Hand habe.“

Nachdem der Enkel eine Weile über die Worte seines Grossvaters nachgedacht hatte, fragte er:  „Sag mir, Grossvater, welcher der beiden Wölfe wird nun gewinnen?“ Und der alte Mann antwortete: „Der Wolf, den ich zu füttern beschliesse.“

 

Das Wunder

Einem Herrn fällt die Brille auf den Boden, die ein schreckliches Geräusch beim Aufprall auf den Steinboden macht. Der Herr bückt sich äußerst traurig da die Gläser der Brille sehr teuer sind, aber er entdeckt zu seinem Erstaunen, dass sie wie durch ein Wunder nicht zerbrochen ist. Jetzt fühlt sich der Herr sehr dankbar und er versteht, dass das, was passiert ist, ein freundlicher Hinweis gewesen ist, so macht er sich auf den Weg in ein Optikergeschäft und kauft ein Etui aus Leder mit doppelter Fütterung. Eine Stunde später fällt ihm das Etui runter und als er sich weniger aufgeregt bückt, entdeckt er, dass die Brillengläser kaputt gegangen sind. Der Herr braucht eine Weile um zu verstehen, was für ein Wunder ihm wirklich geschehen war.

 

Two men, both seriously ill, occupied the same hospital room.

One man was allowed to sit up in his bed for an hour each afternoon to help drain the fluid from his lungs.

His bed was next to the room’s only window.

The other man had to spend all his time flat on his back.

The men talked for hours on end.

They spoke of their wives and families, their homes, their jobs, their involvement in the military service, where they had been on vacation..

Every afternoon, when the man in the bed by the window could sit up, he would pass the time by describing to his roommate all the things he could see outside the window.

The man in the other bed began to live for those one hour periods where his world would be broadened and enlivened by all the activity and colour of the world outside.

The window overlooked a park with a lovely lake. Ducks and swans played on the water while children sailed their model boats. Young lovers walked arm in arm amidst flowers of every colour and a fine view of the city skyline could be seen in the distance.

As the man by the window described all this in exquisite details, the man on the other side of the room would close his eyes and imagine this picturesque scene.

 

One warm afternoon, the man by the window described a parade passing by.

Although the other man could not hear the band – he could see it in his mind’s eye as the gentleman by the window portrayed it with descriptive words.

Days, weeks and months passed. One morning, the day nurse arrived to bring water for their baths only to find the lifeless body of the man by the window, who had died peacefully in his sleep.

She was saddened and called the hospital attendants to take the body away.

As soon as it seemed appropriate, the other man asked if he could be moved next to the window. The nurse was happy to make the switch, and after making sure he was comfortable, she left him alone.

Slowly, painfully, he propped himself up on one elbow to take his first look at the real world outside. He strained to slowly turn to look out the window besides the bed.

It faced a blank wall.

The man asked the nurse what could have compelled his deceased roommate who had described such wonderful things outside this window.

The nurse responded that the man was blind and could not even see the wall.

She said, ‘Perhaps he just wanted to encourage you.’

Epilogue:
There is tremendous happiness in making others happy, despite our own situations. Shared grief is half the sorrow, but happiness when shared, is doubled. If you want to feel rich, just count all the things you have that money can’t buy.

‘Today is a gift, that is why it is called The Present .

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