Mit Geld...

kannst du ein Haus kaufen - aber kein Zuhause
kannst du eine Uhr kaufen - aber keine Zeit
kannst du ein Bett kaufen - aber keinen Schlaf

kannst du ein Buch kaufen - aber kein Wissen
kannst du einen Arzt kaufen - aber nicht Gesundheit
kannst du eine Position kaufen - aber nicht Respekt

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Du sollst die Menschen lieben und Dinge benutzen, nicht Dinge lieben und Menschen benutzen.

Der Mensch
Der Mensch ist nicht schlau,
sonst würde er merken, dass er dumm ist.
Der Mensch ist nicht ehrlich
sonst würde er sich eingestehen, dass er es nicht ist.
Der Mensch ist so, wie er ist,
sonst wäre er besser!


Der Mensch benimmt sich völlig daneben,
sonst würde es keine Kriege geben.
Der Mensch erbarmt sich nicht,
sonst hätten alle was zu essen.
Der Mensch ist so, wie er ist,
sonst wäre er besser!


Der Mensch versteht nicht,
sonst würde er merken, dass er falsches tut.
Der Mensch ist egoistisch,
sonst würde er auch mal an andere denken.
Der Mensch ist so, wie er ist,
sonst wäre er besser!

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.

Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen.

Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.

Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.

Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.

Text: Carlo Karges

Jiddu Krishnamurti über die Liebe

 

Liebe hat nichts mit Sentimentalität und nichts mit blinder Ergebenheit zu tun.

 

Sie ist stark wie der Tod. Liebe kann man nicht durch Wissen erkaufen, und ein Geist, der nur nach Wissen ohne Liebe strebt, ist ein Geist, der rücksichtslos nur sein eigenes Leistungsziel verfolgt. Das Wort Liebe wurde so missbraucht, so verdorben, so mit Füssen getreten, aber wir müssen dieses Wort benutzen und ihm eine völlig neue Bedeutung geben. Um fähig zu sein, auf das Ganze zu antworten, muss Liebe da sein. Und um diese Qualität zu verstehen, dieses Mitgefühl, diese außergewöhnliche Energie, die nicht vom Denken erzeugt wird, müssen wir das Leiden verstehen. Wenn wir das Wort “Verstehen” benutzen, geht es nicht um eine verbale oder intellektuelle Kommunikation von Worten, sondern um jene Kommunikation oder Kommunion, die jenseits von Worten stattfindet. Wir müssen das Leiden verstehen und fähig sein, über es hinauszugehen, sonst können wir die Verantwortung für das Ganze, das wahre Liebe ist, nicht verstehen.

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Kommentare: 1
  • #1

    Genrich Hermann (Mittwoch, 06 Juli 2011 20:07)

    Das ist echt schön, was da steht :)
    Eigendlich ist das auch die traurige Wahrheit :/