Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.

EARTLINGS

"OF ALL THE FILMS I HAVE EVER MADE, THIS IS THE ONE THAT GETS PEOPLE TALKING THE MOST"

"Die Welt ist kein Machwerk, und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig."

Arthur Schopenhauer

 

Hier einige Besipiele die einen "normalen" Umgang mit Tieren zeigen, der üblicherweise nicht als Tierquälerei angesehen wird. Bei näherer Betrachtung sollte es aber deutlich werden.

TIERISCHE ATTRAKTIONEN

FIAKERPFERDE

Fiakerpferde – geschundene Tiere wie im Mittelalter
Die Pferde der Fiakerkutschen – das heißt Tierquälerei aus Tradition ! Ein aktuelles Beispiel zeigt unser Besuch in Berlin: Sommer 2009 – brütende Hitze, vor allem in der Stadt. Vor dem Brandenburger Tor standen Fiakerkutschen mit vorgespannten Pferden, die mit Scheuklappen und vollem Geschirr bei mind. 40° in der prallen Sonne ausharren mussten !

ZOOS

 

Entgegen ihrer vorgegebenen Besorgnis um die Tiere, sind Zoos näher
betrachtet doch nicht mehr als nur "Lagerstätten" von interessanten oder
seltenen "Gegenständen" und nicht etwa eine Zufluchtsstätte oder auch
nur annähernd „natürliche“ Lebensräume. Zoos lehren Menschen, dass es
akzeptabel ist, Tiere in Gefangenschaft weit weg von ihrer Heimat zu
halten, sie der Langeweile, Beengtheit, Einsamkeit, Stress und der
Verarmung ihres Verhaltens auszusetzen.

"Artenschutz in einem zur Arche Noah deklarierten Käfig ist eine wissenschaftliche Illusion,
unter Blick auf die bei der Käfigung weltweit verfolgten, eigentlich
überwältigenden, ökonomischen Ziele nichts anderes als ein großer Bluff"
Hans Oelke

Elefantenfolter im Zoo Schönbrunn

Auf dem Videomaterial ist zu sehen, wie acht Männer das Elefantenbaby gewaltsam von seiner Mutter Tonga losreißen und mit einem Seil fixieren. In Folge wird "Mongu" von den Pflegern immer wieder umgerissen, wobei der spitze Elefantenhaken zum Einsatz kommt, mit dem das Tier schließlich auch auf den Kopf geschlagen wird.

Dem Tierbaby soll mit diesen Maßnahmen der Wille gebrochen werden. Anders sei ElefanteInnenhaltung in Zoos nicht möglich, Tierquälerei ist hier vorprogrammiert.

Zoos sind auch verantwortlich für Tierhandel

Elefanten in Menschenhand
Die ersten Zeugnisse der Elefantenhaltung in
Menschhand stammen aus der Zeit um 2000
v.Chr. Im Alten Orient und in Asien wurden
Elefanten als Reit- und Arbeitstiere eingesetzt.
Wie schon damals eine Elefantenparade
ausgesehen hat, zeigt der Aufmarsch der
indischen Arbeitselefanten in Assam gegen Ende
des 19. Jh.
Der Fang und die Zähmung wilder Elefanten bekam in Asien eine lange Tradition die
bis heute anhält.

 

JAGD

Jagd Reguliert nicht - Vortrag von Prof. Dr. Josef H. Reichholf

Jägerlüge Nr. 1: Jäger schützen Wald und Feld vor Wildschäden

FALSCH!

Die Jagd provoziert ganz im Gegenteil vielfach Wildschäden. Rehe sind z.B. von ihrer Natur her Bewohner von Wiesen und dem Waldrand. Erst die Jagd treibt die Tiere in den Wald hinein, wo sie dann keine - für sie lebenswichtigen - Gräser und Kräuter finden und ihnen nichts anderes bleibt, als an Knospen zu knabbern. Durch die Jagd werden die Tiere unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit die Fraßschäden oft weiter erhöht. Das verbreitete Argument, Wildtiere verursachten erhebliche Schäden, dient nur als Vorwand der Jäger, längere Jagdzeiten oder höhere Abschussquoten durchzusetzen. Oft sind die von Jägern verursachten Personen- und Sachschäden höher als der landwirtschaftliche Schaden durch Wildtiere.

Wie das Standardwerk »Vom Widersinn der Jagd« des Zoologen Carlo Consiglio von der Universität Rom nachweist, sind Verbissschäden in den meisten Fällen minimal und betreffen meist deutlich weniger als 2% an Pflanzen bzw. des Holzertrags. Außerdem können Schonungen und Jungwaldanpflanzungen z.B. durch Schutzzäune oder Netze vor Verbiss geschützt werden. Eine Studie für die Minister für Agrarwirtschaft in Brüssel zeigt des Weiteren auf: Wildschäden könnten fast vollständig vermieden werden, wenn der Mensch die Wildfütterung über das ganze Jahr ausdehnen würde (Ueckermann: Einfluss der Fütterung auf den Schälumfang des Rotwildes, 1985). Schließlich könnten die Behörden auch Schäden ersetzen, wie es z.B. im Falle von Manöverschäden durch Truppenübungen üblich ist.

In unbejagten Gebieten Europs, wie z.B. im Schweizer Nationalpark (seit fast 100 Jahren jagdfrei) nimmt die Größe des Waldes ständig zu!

»Fraß-Schäden« in Wald und Feld entstehen, weil man den Tieren heute keine Nahrung mehr lässt:

Früher fiel bei der Ernte auf den Feldern viel Getreide auf den Boden oder blieben noch Kartoffeln im Boden. Dadurch blieb immer etwas für die Tiere auf dem Feld.

Heute bleibt durch die modernen Maschinen nichts mehr übrig - man nimmt den Tieren jedes Korn weg.

Früher konnten Wildtiere auf Wiesenflächen, auf Brachen oder an ausgedehnten Waldrändern grasen.

Heute werden auch die Wiesen weitgehend landwirtschaftlich intensiv genutzt, die natürlichen Waldränder verschwunden, es gibt nur wenige Bracheflächen.

Früher wurden Felder und Wiesen natürlich bebaut.

Heute sind Felder und Wiesen durch Spritzmittel, Dünger sowie durch Mist und Gülle vergiftet, kein Kräutlein darf stehen bbleiben. Dies führt zum Rückgang oder gar zum Aussterben von Tierarten, wie z.B. dem Feldhasen.

Die moderne Landwirtschaft hat den Wildtieren die Nahrungsquellen genommen. Der Jäger »reguliert« das Ungleichgewicht: Wenn Wildtiere in die Felder gehen um sich Nahrung zu holen, werden sie abgeknallt. Der Lebensraum für die Tiere hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter verengt - Verursacher ist der Mensch. Wäre es nicht Aufgabe des Menschen, den Tieren Lebensraum zurückzugeben?


Jägerlüge Nr. 2: Jäger sind Ersatz für ausgestorbene »Raub«-tiere

FALSCH!

Forschungen zeigen, dass so genannte Beutegreifer nicht für die Regulation, d.h. die zahlenmäßige Kontrolle ihrer Beutetiere, verantwortlich sind. Beutegreifer erbeuten bevorzugt alte, kranke und schwache Tiere bzw. fressen Aas und tragen so zu einem gesunden Wildbestand bei. Ein Jäger, der auf große Distanz schießt, kann nur in den seltensten Fällen beurteilen, ob ein Tier krank oder alt ist. Da Jäger aber vor allem auf prächtige Tiere, nämlich Trophäenträger, aus sind, führt die von Menschen praktizierte Jagd dagegen in aller Regel zu einer naturwidrigen Fehlauslese. Stimme eines Jägers: »Jagd bedeutet auch, nicht nur Schwaches und Krankes zu erlegen, sondern »überzählige« kerngesunde Tiere (wer will schon Krüppel und Kranke essen?).« (WILD UND HUND 13/2001)Wolf, Luchs und Braunbär wurden in Europa durch die Jagd praktisch ausgerottet, der Adler ist stark dezimiert - und die Rückkehr dieser Arten wird, wie das Beispiel des erschossenen Bären Bruno zeigt, aktiv verhindert. Mit dem Abschuss von bundesweit jährlich rund 700.000 Mardern, Füchsen und Wieseln dezimieren Jäger zudem die noch vorhandenen Beutegreifer - mit der schizophrenen Behauptung: »Fleischfresser nehmen dem Jäger die Beute weg.« Damit die Jäger genug zu schießen haben, werden Rehe, Hirsche und Wildschweine massiv gefüttert (oft illegal oder halblegal an so genannten »Kirrungen«). Auf ein erschossenes Wildschwein kommen nach Untersuchungen der Wildforschungsstelle Aulendorf (Baden-Württemberg) 250-300kg von Jägern ausgebrachtem Mais.


Jägerlüge Nr. 3: Jagd ist angewandter Naturschutz

FALSCH!

Jagd bedeutet eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Öko-Systeme. Sie kann zur Ausdünnung oder Ausrottung von Tierarten führen. Jäger sind Naturnutzer, aber keine Naturschützer. Sie hegen allenfalls die Tierarten, die für sie als Beute von Interesse sind. Im Übrigen widerlegen Jäger inzwischen diese Behauptung selbst: „Jagd als angewandter Naturschutz“ oder „Jäger als die wahren Naturschützer“ und so weiter - alles schön und gut. Akzeptiert werden wir von den Funktionären der Naturschutzverbände aber trotz allem nicht. Warum stehen wir nicht endlich mehr zu Sinn und Zweck unserer Jagdausübung? (...) Jagd ist eben nicht in erster Linie Hegen, sondern im ganz ursprünglichen Sinn Beutemachen, und Beute wollen wir doch machen. Es ist nicht verwerflich, Freude zu empfinden, wenn es gelungen ist, ein Stück Wild zu erlegen. Nein, es darf durchaus Freude bereiten, wenn ein Stück Wild durch einen sauberen Schuss schmerzlos verendet...« (WILD UND HUND 13/2001)

Im Schweizer Kanton Genf entschied die Bevölkerung 1975 durch ein Referendum für ein allgemeines Jagdverbot auf Säugetiere und Vögel. In den nachfolgenden Jahren erhöhte sich die Zahl der an den Ufern des Genfer Sees und der Rhone überwinternden Wasservögel auf spektakuläre Weise - ohne Zweifel eine Folge der ausbleibenden Störungen durch die Jagd. Vor dem Referendum hatten Jagd-Vertreter behauptet, der Feldhase wäre im Kanton Genf ohne die Jagd von der Ausrottung durch Beutegreifer bedroht. Das Gegenteil war der Fall: Inzwischen erfreut sich der Kanton Genf einer gesunden, vermehrungsfähigen Feldhasenpopulation, der größten Populationsdichte von Feldhasen in der Schweiz. Die Befürchtung der Landwirte, dass das Jagdverbot mehr Schäden an Kulturen bringen werde, hat sich nicht bewahrheitet: Die Schadenszahlen im Kanton Genf sind vergleichbar mit denen von Schaffhausen - obwohl in Schaffhausen die Jagd erlaubt ist.

Zahlreiche in Deutschland immer noch jagdbare Arten (Feldhase, Baummarder, Waldschnepfe, Rebhuhn) stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Jagd ist nicht immer der einzige Gefährdungsgrund, allerdings trägt der Abschuss bedrohter Arten bestimmt nicht zu deren Erhalt bei. Seit dem 17. Jahrhundert sind die Jagd und die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen für 57% der ausgerotteten Vogel- und für 62% der ausgerotteten Säugetierarten verantwortlich. Jäger ballern zudem jährlich 1.500 Tonnen hochgiftiges Blei in unsere Natur. Dies führt zu einer Anreicherung von toxischen Schwermetall in den Nahrungsketten. Dies ist kein angewandter Naturschutz, sondern angewandte Naturvergiftung!


Jägerlüge Nr. 4: Ohne die Jagd nehmen die Wildtiere überhand

FALSCH!

Feldstudien von Ökologen ergaben, dass die Tiere über einen inneren Mechanismus zur Regulierung des Populationswachstums verfügen: Die Regulation der Wildtierbestände erfolgt nicht durch die Jagd. Droht Überbevölkerung, wird die Geburtenrate gesenkt. Auch dort, wo in Europa die Jagd verboten wurde, wie z.B. in den ausgedehnten italienischen Nationalparks, im Schweizer Nationalpark oder im Schweizer Kanton Genf, konnten bislang keine übermäßigen Wildtierbestände festgestellt werden. In fast allen anderen Ländern der Welt ist die Jagd in Naturschutzgebieten verboten, ohne dass dort bislang das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten wäre.


Jägerlüge Nr. 5: Jäger töten schmerzlos

FALSCH!

Oft werden die Tiere nur angeschossen. Die Nachsuche dauert, sofern sie überhaupt erfolgt, Stunden und Tage. Bis zum tödlichen Schuss schleppen sich die angeschossenen Tiere stunden- oder tagelang mit zerfetztem Körper, heraushängenden Eingeweiden, gebrochenen Knochen auf der Flucht vor den Jägern durch den Wald. Auch vom Schrot der Jäger werden unzählige Tiere, besonders Wildvögel, zwar getroffen, sterben aber nicht gleich, weil keine lebenswichtigen Organe getroffen wurden. Oftmals verenden sie erst Stunden oder Tage später an ihren Verletzungen. Jede vierte Ente lebt mit einer Schussverletzung.Besonders grausam ist die Fallenjagd: Noch immer sind Totschlagfallen erlaubt - selten ist das Tier sofort tot. Bei angeblich »unversehrt fangenden« Kastenfallen gerät das gefangene Tier in jenem Moment, in dem der Kasten mit lautem Krach schließt, meist in Panik, bewegt sich heftig und verletzt sich oft schwer. So liegt das »Stück« (Jägersprache) blutig, von grausamen Schmerzen gepeinigt, nicht selten hungernd oder durstend Stunden, oft Tage in einer engen Kiste und wartet auf einen grausamen Tod.


Jägerlüge Nr. 6: Die Jäger schützen die Bevölkerung vor der Tollwut

FALSCH!

In Europa wird ein regelrechter Vernichtungsfeldzug gegen den Fuchs geführt: mit Schrot, Fangeisen, Fallen, Vergasung im Bau und vergifteten Ködern - und zwar das ganze Jahr. Doch die Ausbreitung der Tollwut wurde durch keine dieser Maßnahmen gestoppt. Die Jagd auf Füchse führt durch den beschleunigten Ortswechsel der überlebenden Tiere sogar zur Ausbreitung der Tollwut. Der Schweizer Kanton Wallis ist durch Impfaktionen seit 1981 tollwutfrei. Diese Aktion kostete das Wallis 106.800 Franken im Jahr, während der angrenzende Kanton Bern - flächenmäßig nur wenig größer - 818.148 Franken für die Tötung einer großen Zahl von Füchsen und für die Impfung des Viehs ausgab, ohne die Tollwut einzudämmen. Im Übrigen ist für Menschen die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland an Tollwut zu erkranken, mit 1:171.875.000 zu beziffern (Horst Hagen, 1984).


Jägerlüge Nr. 7: Jagd ist ein Kulturgut

FALSCH!

Unter Kultur versteht man »die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen ... eines Volkes« sowie »feine Lebensart, Erziehung und Bildung« (vgl. Duden, Band 5, 1982). Ob das Töten von Wildtieren dazu gehört? - Bestimmt nicht! Dass Menschen sich das Recht anmaßen, Lebewesen, die genauso wie sie fühlen und Schmerz empfinden, um des Vergnügens willen zu töten, ist vom moralischen Standpunkt her absolut inakzeptabel.


Jägerlüge Nr. 8: Der Mensch hat schon immer gejagt

FALSCH!


In der Frühzeit war der Mensch zunächst Sammler. Erst später wurde er zum Jäger. Die Abnutzungsmuster auf der Zahnoberfläche der Backenzähne von vielen Hominiden und Hominoiden zeigen eindeutig, dass diese Vorläufer des Menschen Pflanzenkost (Pflanzenfasern, hartschalige Früchte, Nüsse etc.) gegessen haben. Typische Raubtiere (z.B. Wolf, Löwe) und Allesfresser (z.B. Spitzmaus, Igel) haben andere Zahn- und Zahnschmelzstrukturen auf Backen- und Mahlzähnen als der heutige Mensch.

In der Schöpfungsgeschichte spiegelt sich noch die vegetarische Frühphase der Menschheit wieder, wenn in Genesis 1.29 Gott spricht: »Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.« Doch in dem Maß, in dem der Mensch begann, Krieg gegen seinen Bruder zu führen, begann er auch die Tiere zu schlachten. Bei »primitiven« Völkern dient die Jagd der Nahrungsbeschaffung. In Europa jagt der Mensch nicht mehr um seine Ernährung sicherzustellen. Es geht einzig und allein um eine Freizeitbeschäftigung, ums Vergnügen - die Lust am Töten. Die Jagd ist heute das blutige Hobby einer kleiner Minderheit: Nur 0,3 Prozent der Bevölkerung sind Jäger - die allermeisten davon sind Hobbyjäger.

80% der Deutschen sind gegen die Hobby-Jäger! Immer mehr Menschen erkennen: Auch Tiere haben ein Recht auf Leben! Tiere fühlen ähnlich wie wir - Freude, aber auch Leid. Tiere lieben das Leben genauso wie wir. Es ist verwerflich, Tiere aus niederen Beweggründen zu töten!

Wissenschaftliche Studien zeigen: Jagd schadet unserer Natur und schädigt das ökologische Gleichgewicht in unseren Wäldern. Es wird höchste Zeit, dass die Gesetzgebung in Deutschland endlich dem aktuellen wissenschaftlichen Erkennnisstand und dem Willen der Bevölkerungsmehrheit angepasst wird.

Seit 2002 steht der Tierschutz im Grundgesetz und wurde zum Staatsziel erhoben. Die Jagd ist nicht mehr zeitgemäß!

(Quelle und weitere Informationen: http://www.zwangsbejagung-ade.de/)

"Wahre menschliche Kultur gibt es erst, wenn nicht nur die Menschenfresserei,sondern jede art des Fleischgenusses als Kanibalismus gilt."

Wilhem Busch

 

MASSENTIERHALTUNG / SCHLACHTTIERE

 

Obwohl wir heutzutage leicht auf Fleisch als Teil unserer Nahrung verzichten könnten, verzehren wir Jahr für Jahr Milliarden von Tiere. Für die meisten Menschen sind Tiere keine zu respektierenden Lebewesen, sondern bestenfalls ein Produkt, das es möglichst rentabel auf den Markt zu bringen gilt.


Täglich werden Berge von Fleisch produziert obwohl wir längst überversorgt sind und vieles wieder entsorgt werden muss.

 

Relativ  "neuer" Trend: Fischfarmen / Aquakulturen

Die Pangasius Lüge - W wie Wissen - DAS ERSTE

Professoren gegen die organisierte Verantwortungslosigkeit (Massentierhaltung)

 

In den Niederladen haben sich knapp 250 Professoren zusammengeschlossen, um für ein Ende der industrialisierten Massentierhaltung einzutreten. In einem Positionspapier verdeutlichen die Wissenschaftler die Probleme der Massentierhaltung und zeigen Lösungsmöglichkeiten auf.

Unerträgliche Quälereien in den Schlachthäusern

"Es gab auch lustige Momente - wenn wir uns beim Schweineschlachten gegenseitig mit abgeschnittenen Geschlechtsteilen von weiblichen Schweinen bewarfen - oder bevor eine Kuh ins Schlachthaus kam, haben wir uns mit ihren vollen Eutern noch mal mit Milch vollgepritzt."

Der Mensch wird zur Bestie-Tierhaltung,Abschlachtung,Grausamkeit

 

Dieser Film zeigt den Umgang mit Schlachttieren und die Art und Weise wie Tiere behandelt werden.

Ich esse Fleisch, ich muss es sehen

 

Bericht über ein Schlachtbetrieb im Österreich der streng nach den EU-Richtlinien vorgeht

Meet Your Meat

 

PETA Dokumentation über die moderne Massentierhaltung. Mit der Stimme von Alfonso Losa.

Speziesismus

 

Eine Dokumentation über die Zustände in Schlachtbetrieben.

 

 

"Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben. [...] Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben des Menschen nach moralischer Vollkommenheit echt und ernst gemeint ist."

 

Leo Tolstoi

Der Mensch kam vor Beil und Feuer, also kann er kein Fleischfresser sein.
Britischer Biologe Thomas Henry Huxley (1825-1895)

ABARTIGE PRAXIS UM TIERISCHE ERZEUGNISSE HERZUSTELLEN

STOPFLEBER

Foie gras ist eines der Ekel erregendsten Beispiele dafür, wie Menschen für einen vermeintlichen “Luxus” zu Tierquälerei greifen. Der Begriff “Foie gras” bedeutet wörtlich “Fettleber”. Es handelt sich dabei um die verfettete Leber männlicher Enten und Gänse, die mit enormen Mengen Futter zwangsgestopft werden, bis ihre Leber sich krankhaft weit über das normale Maß vergrößert hat. Arbeiter stoßen den Vögeln zwei- bis dreimal täglich ein Metallrohr in den Schlund und pumpen den Tieren 1000-2000g Getreide-Fett-Brei in den Magen, während die Vögel heftige Gegenwehr leisten.5,6,7 Die Rohre zerstoßen häufig den Hals der Vögel, so dass manches Tier verblutet oder unter den schmerzhaften Wunden schwer leidet. Auf manchen Farmen muss ein einzelner Arbeiter bis zu 500 Vögel dreimal täglich zwangsstopfen.8 Aufgrund dieses Zeitdrucks werden die Tiere äußerst grob gehandhabt, verletzt und ihrem Leiden überlassen.

Daunen sind die gerupften Federn von Gänsen, die für die Lebensmittelgewinnung aufgezogen werden. Das Rupfen der Federn bedeutet für die Gänse entsetzliche Schmerzen und Stress. Sie winden sich hin und her, wenn ihnen ein Rupfer vier- bis fünfmal in ihrem Leben 140 Gramm ihrer Federn ausrupft. Ein geübter Gänserupfer kann 100 Gänse pro Tag rupfen. Nach dem letzten Rupfvorgang bleiben ihnen nur fünf Wochen, in denen ihnen die Federn nachwachsen, dann werden sie durch eine Maschine geschickt, die ihnen die längsten Federn ausrupft. Von da aus geht es ab ins Schlachthaus. Eine Studie über die Herzschläge von Hühnern und ihr Verhalten hat bewiesen, dass das Herausreißen von Federn schmerzhaft für die Vögel ist. Eine andere Studie ergab, dass der Blutzuckerspiegel einiger Gänse während des Rupfens fast auf das Doppelte ansteigt. Die Daunen werden vor allem aus China, Polen, Ungarn und Frankreich importiert. In Nordamerika werden Enten und Gänse wegen ihrer Federn (und als Nahrungsmittel) gejagt und gezüchtet. Es werden auch Eiderdaunen aus den Nestern weiblicher Eiderenten gesammelt, die sich die Daunen aus der Brust rupfen, um damit ihr Nest auszupolstern und die Eier zu bedecken. Die weichen Federn einzusammeln, kann die noch nicht geschlüpften kleinen Entenküken töten. Eiderenten stehen unter Naturschutz. Ihre Daune wird daher von Hand aus den Nestern gesammelt. Ganz abgesehen von den Grausamkeiten, die mit ihrer Gewinnung verbunden sind, haben Daunen als Kaltwetter-Dämmstoff Nachteile, die synthetische Stoffe nicht haben. Daunen sind nicht nur teuer, sie verlieren auch ihre Dämmeigenschaften wenn sie nass werden, während die Isolierung, der ohne Grausamkeiten hergestellten Synthetikfüllstoffe bei jedem Wetter erhalten bleibt. Video: http://www.youtube.com/watch?v=pNmJ2jflh20

NUTZTIERE / TIERISCHE ERZEUGNISSE

MILCH

Für ein Tier, das normalerweise nur drei Liter Milch pro Tag für ihr Baby produzieren würde (nicht bis zu 15 Gallonen für das Frühstück von rund 30 ganze Familien) werden extreme Mengen von Hormonen an Milchkühe verabreicht um der Nachfrage gerecht für Milch, Käse, Butter, Eis, etc. gerecht zu werden. Das Kuheuter wird weit über die Normalität vergrössert, was heftige Schmerzen verursacht. Meistens ziehen Sie es zwangsläufig über den Boden, was zu Entzündungen, sowie Infektionen führt. Über 50 verschiedene Antibiotika werden verwendet, um solche Infektionen in Schach zu halten. Jede Portion Milch, die die meisten Menschen trinken, enthalten diese Hormone und Antibiotika. GO VEGAN!!

"Milch stammt von einer trauernden Mutter"
Informationsblatt der "Peaceful Prairie Sanctuary"
"Nach wiederholten Zyklen von erzwungenen Schwangerschaften, schmerzhaften Geburten, unerbittlichen Melkungen und niederschmetternden Trauerfällen (wegen der Kälber, die ihnen entrissen werden), resignieren sie, ihre Körper verkümmern und ihre Milch versiegt. In einem Alter, wenn in der Natur eine Kuh kaum das Erwachsenenalter erreicht hat, ist das Leben einer Milchkuh schon vorüber. Wenn ihre "Milch-Produktion" sinkt, werden sie und ihre anderen "verbrauchten" Gefährtinnen zum Schlachter transportiert. Einige davon schwanger. Alle geben noch Milch. Wenn sie zu ihrer Todesstätte getrieben werden, tropft noch Milch auf den Boden ihrer Todesstätte... Alle Milchprodukte, einschließlich Bio-Produkte, existieren allein dadurch, dass Millionen von wehrlosen Müttern das Schlimmste angetan wird, was man einer Mutter antun kann. Die Konsumenten von Milchprodukten verursachen dieses Leid durch ihre Einkäufe."

PELZ

 

TARNNAMEN FÜR PELZERZEUGNISSE

auch Fake Fur, was also als Kunstpelz augegeben wird, ist in manchen Fällen Pelz von weniger "wertvollen" Tieren

TIERVERSUCHE


Obwohl sich immer mehr Menschen für ein Verbot aussprechen, finden immer noch sinnlose Tierveruche statt

„Deshalb ist auch die faktische Frage, ob Tierversuche für den Menschen nützlich sind, moralisch irrelevant: Tierversuche sind falsch, unabhängig davon, ob sie für den Menschen nützlich sind. Die legitime Frage ist nicht: ‚Wieviel Gesundheit können wir maximal erzeugen?‘, sondern: ‚Wieviel Gesundheit können wir auf ethisch zulässige Weise erzeugen?‘ Die – echte oder vermeintliche – Nützlichkeit von Tierversuchen ist überhaupt kein ethisches Argument: Es gibt viele Dinge, die nützlich wären, aber dennoch unmoralisch und verboten sind, zum Beispiel Menschenversuche.“
– Helmut F. Kaplan zu Tierversuchen
Zwei Gramm Scopalamin töten einen Menschen, doch Hunde und Katzen können hundertmal höhere Dosen vertragen.

Ein einziger Amanita phalloides, grüner Knollenblätterpilz kann eine ganze Familie ausrotten, ist dagegen für ein Kaninchen, eines der beliebtesten Versuchstiere, gesunde Nahrung.

Ein Stachelschwein kann ohne Schaden soviel Opium auf einmal fressen wie ein drogensüchtiger Mensch in zwei Wochen raucht, und es könnte dieses Opium mit einer Menge Blausäure hinunterspülen, die genügen würde, um ein ganzes Regiment Soldaten zu vergiften.

Das Schaf ist imstande, enorme Mengen Arsen zu verspeisen, in früheren Zeiten das Lieblingsgift der Mordlustigen.

Morphium, das Menschen beruhigt und narkotisiert, ruft bei Katzen und Mäusen manische Erregungszustände hervor.

Auf der anderen Seite kann unsere süsse Mandel einen Fuchs töten, unsere gewöhnliche Küchenpetersilie ist Gift für Papageien und unser hochgeschätztes Penicilin bringt ein anderes beliebiges Versuchstier, das Meerschweinchen, glatt um.
( Aus Pharma Story, von Hans Ruesch, Hirthammer Verlag )

Glauben sie immer noch, dass Tierversuche auf den Menschen übertragbar sind?

"Wer gegen Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein."

Arthur Schopenhauer

 

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Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen,
müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken.

Drogenexperimente an Primaten.

 

Tierversuche in Wien. Obwohl von Peta produziert, die sich auch nicht ehrlich für Tiere einsetzen, ist dieses Video leider nicht weniger wahr.

Datenbank Tierversuche

Trotz gegenteiliger Behauptungen von Seiten der Industrie und der Hochschulen und Finanzierung großenteils durch uns Steuerzahler ist tierexperimentelle Forschung in Deutschland weitgehend geheim. Die Öffentlichkeit wird mit irreführenden und verharmlosenden Aussagen beruhigt. Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus. Das Datenbank-Projekt der Ärzte gegen Tierversuche e.V. macht die aktuelle Praxis der Tierversuche für die Öffentlichkeit transparent.

Hauptsächlich sind es Rhesus- und Javaneraffen, die in der Hirnforschung leiden und sterben müssen. Überall in der Welt werden dabei die mehr oder weniger gleichen Versuche durchgeführt. In unserer Datenbank (www.datenbank-tierversuche.de) sind derartige Exper imente an Affen in Bochum, Bremen, Göttingen, Magdeburg, Marburg, München und Tübingen dokumentiert. Die Versuche sind nicht nur äußerst grausam, sondern auch sinnlos, denn zu groß sind die Unterschiede zwischen Affen- und Menschenhirn. Üblicherweise werden die Tiere zunächst »trainiert«, stundenlang in einem Affenstuhl fixiert zu sitzen. Damit die Affen machen, was die Forscher von ihnen verlangen, bekommen sie für richtig erledigte Aufgaben ein paar Tropfen Saft. Außerhalb der Versuche erhalten sie nichts zu trinken, so dass den intelligenten Tieren gar nichts anderes übrig bleibt, als zu kooperieren, um ihren Durst zu stillen.

Dann wird den Tieren ein Loch in den Schädel gebohrt. Darüber wird eine Kammer montiert, durch die später Elektroden direkt in das Gehirn eingeführt werden können. Ein Metallbolzen wird auf den Schädelknochen geschraubt. Der Kopf eines Affen wird mit Hilfe des Bolzens unbeweglich an einem Gestell angeschraubt. Die Tiere müssen auf einen Bildschirm schauen und dabei Aufgaben erledigen, z.B. einen Punkt auf dem Monitor verfolgen oder bei bestimmten Bildern einen Hebel betätigen.

Allein schon die Torturen des »Trainings« dauern Jahre. Sind die Tiere einmal konditioniert, werden sie jahrelang für verschiedene Versuchsreihen verwendet. Der permanente Durst, die bohrenden Kopfschmerzen durch die implantierten Geräte auf dem Schädel, das Anschrauben des Kopfes - das Leid, das diesen Tieren angetan wird, ist unermesslich. Wären es Menschen, würde man es Folter nennen.

Reine Neugierforschung
Diese Experimente sind für die Tiere nicht nur äußerst qualvoll, sie sind zudem weder für die Entwicklung von Medikamenten noch für Therapien von Erkrankungen des Menschen von irgendwelcher Bedeutung. Erkenntnisse über die Vorgänge im Gehirn, während Affen zählen, Mengen abschätzen oder Bilder betrachten, braucht niemand. Es handelt sich um reine Grundlagenforschung. Die einzigen Nutznießer sind die Experimentatoren selbst, die sich mit einer langen Liste von Veröffentlichungen in renommierten Fachzeitschriften profilieren und Forschungsgelder einstreichen. Finanziert wird das alles durch öffentliche Gelder.

Quellen: Ärzte gegen Tierversuche e.V.


Empfänger dieser Petition:
Herr Minister Rudolf Köberle MdL

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Hier geht es zum Schreiben bzw. zur Petition:

http://www.meinepetition.ch/unterschreiben.php?idsig=LlwMhCJ9Np5PQusF4KCc

 

"Die christliche Moral hat ihre Vorschriften ganz auf den Menschen beschränkt, die gesamte Tierwelt rechtlos gelassen. Man sehe nur, wie unser christliche Pöbel gegen die Tiere verfährt, sie völlig zwecklos und lachend tötet, oder verstümmelt, oder martert, seine Pferde im Alter bis aufs äusserste anstrengt, um das letzte Mark aus ihren armen Knochen zu arbeiten, bis sie unter seinen Streichen erliegen. Man möchte wahrlich sagen: die Menschen sind die Teufel der Erde und die Tiere ihre geplagten Seelen."

Arthur Schopenhauer

 

TIERE IN ASIEN


Der mit Abstand brutalste Kontinent im Hinblick auf den Umgang mit Tieren.

Dokumentation The Cove - Die Bucht

Dokumentation über  Meerestiere in Japan.

Marderhunde

 

Diese grausamen Aufnahmen stammen aus China und dieser Horror ist kein Einzelfall sondern die REGEL!!! Bei den hier gezeigten Tieren handelt es sich um Marderhunde und ihr Pelz wird im Handel (auch in Deutschland) als "Finn-Raccon" angeboten.

Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung eines Tieres genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.

Leonardo da Vinci

 

Albert Schweitzer (1875-1965), Arzt, Musiker und Theologe, Friedensnobelpreisträger 1952, sagte folgendes:

 

»Ehrfurcht vor dem Leben bedeutet Abscheu vor dem Töten.«

 

»Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.«

 

»Meine Ansicht ist, daß wir, die für die Schonung der Tiere eintreten, ganz dem Fleischgenuß entsagen und auch gegen ihn reden. So mache ich es selber. Und damit kommen so manche dazu, auf das Problem, das so spät aufgestellt wurde, aufmerksam zu werden.«

 

»Ich gebe mir darüber Rechenschaft, daß die Gewohnheit, Fleisch zu essen, nicht mit erhabenen Gefühlen in Übereinstimmung steht.«

TIERSCHÜTZER

"Ich fühle zutiefst, das geistiges Wachstum in einem gewissen Stadium uns gebietet, damit aufzuhören, unsere Mitgeschöpfe zur Befriedigung unserer leiblichen Bedürfnisse zu schlachten."

 

Mahatma Gandhi

Vergessene Vierbeiner
‎"Ich weigere mich Tiere zu essen, weil ich mich nicht von den Leiden und vom Tod anderer Lebewesen ernähren kann. Ich weigere mich, dies zu tun, weil ich selbst so schmerzlich gelitten habe, daß ich den Schmerz anderer fühle, indem ich mich meiner eigenen Leiden erinnere." Edgar Kupfer-Koberwitz, ehemaliger Häftling im KZ Dachau.