aktiv werden mit KREAKTIVISTEN

Nicht gerade eine Meisterleistung was die Qualität betrifft, aber das beste was ich zu diesem Thema finden konnte (das allein sagt schon viel aus). und die Botschaft ist mir so wichtig, dass ich es auch hier reinstellen musste.

Noch ein Kommentar dazu:

"Es kommt gar nicht immer auf die Gegenwehr an. Wenn wir mehr Herz in die Gesellschaft tragen und ausüben, dann werden dadurch auch Täter schon im Vorfeld berührt. Die Tat ist nur der Ausdruck völliger Entfremdung vor sich selbst. In einer Gesellschaft, die sich ehrlich um ihre Mitmenschen kümmert und Menschen hilft die sich verloren haben, gibt es keine Kriminalität mehr, weil die, die gerade mal aus ihrem Herzen herauskatapultiert zu werden drohen, nicht mehr in den Kreislauf von Kälte, Menschenverachtung, Ignoranz etc. fallen. Sondern aufgefangen werden. Und das das wichtigeste: dadurch genug Vorbilder haben an die sie sich orientieren können. Ob nun im Rückzug oder in der Aggression."

 

Warnhinweise für Zeitungen

 

Tom Scott ist ein britischer Komödiant, der, wie er selber sagt, ”Sachen passieren lässt”. Sein neuester Einfall ist Warnhinweise auf Zeitungen zu kleben.

Auf seiner Webseite [LINK] schreibt er zu seiner neuesten Aktion:

Es kommt mir komisch vor, dass die Medien immer vorsichtig über den Inhalt warnen, wenn es sich um Sex, Gewalt und Fluchwörter handelt – aber es gibt kein ähnliches Warnsystem, sagen wir mal, wenn es um schlampingen Journalismus und andere fragwürdige Inhalte geht.

Ich dachte es wird Zeit das zu ändern, deshalb habe ich einige Aufkleber gemacht. Ich klebe sie auf Gratiszeitungen, die ich in der Londoner U-Bahn finde. Vielleicht möchtet ihr auch so etwas machen.


WARNUNG: Dieser Artikel ist nur eine Pressemitteilung, kopiert und eingefügt.

hier könnt ihr euch die Warnhinweise runterladen :

Warnhinweise für Zeitungsartikel
warnings-de.pdf
Adobe Acrobat Dokument 766.1 KB

Freiheit? Ja, aber nicht ohne Verantwortung!


Schlechte Laune. Alltagstrott. Konsum. Sich-über-Wasser-halten. Vorschriften. Verpflichtungen und Zwänge. Erschöpfung. Kaum Freizeit...
Wenn diese Begriffe das eigene Leben im Großen und Ganzen umschreiben, dann läuft etwas schief! Wenn man es Leid ist, dieses System, den Kapitalismus, die Umweltverschmutzung, die Armut und den Hunger auf der Welt, und darüber täglich nur klagen kann, dann läuft ganz gewaltig etwas schief.

Umsonstökonomie: Teilen statt Tauschen

 

Der Schrank platzt aus allen Nähten, die Hälfte der Kleidung wird nicht mehr getragen, die Wohnung ist vollgestellt mit Dingen, sodass Neues keinen Platz mehr findet. Wenn es so weit gekommen ist, sollte man sich überlegen, auszusortieren.

Nur wohin dann mit den vollen Kartons und Tüten? Sachen, die noch in gutem Zustand sind, sollten schließlich nicht in irgendeiner dunklen Ecke verkümmern oder weggeschmissen werden? Also etwa die nächsten sonnigen Sonntage auf Flohmärkten verbringen und mit Leuten um jeden Cent feilschen? Oder mühsam alles im Internet hochstellen und versteigern? Wie wäre es, wenn man sie einfach abgeben könnte, ohne etwas dafür zu bekommen, aber mit dem guten Gewissen, jemanden damit eine Freude gemacht zu haben.

Genauso gut geht es auch umgekehrt. Man geht in einen Laden und kann sich nehmen, was man möchte, ohne dafür bezahlen oder eine Gegenleistung erbringen zu müssen. Es ist ein Geben und Nehmen, wobei das eine das andere nicht unbedingt bei jedem Besuch mit einschließt.

Das Prinzip lässt sich auch auf Dienstleistungen übertragen, wobei dann in unserer auf Tausch fixierten Gesellschaft eine Gegenleistung vielleicht eher erwartet wird: eine Stunde Rasenmähen gegen eine Stunde Klavierunterricht etwa.

Das mag sich alles ziemlich utopisch anhören, ist es aber gar nicht. Es gibt tatsächlich schon eine Art Wirtschaftsform, die sich Umsonstökonomie nennt. Der Name sagt es schon: Waren und Dienstleistungen können hier kostenlos erworben werden.

Wenn es mal nicht anders geht, ist es auch ok alle Wut rauszulassen. Aber bitte nicht an Anderen.